Gestatten: „Suse“ – die Spülmaschine, die Events den Müll abgewöhnt

Gestatten: „Suse“ – die Spülmaschine, die Events den Müll abgewöhnt

Ob Public Viewing, Festival oder Konzert: Großveranstaltungen liefern unvergessliche Momente und sind das Herzstück der pulsierenden Eventbranche. Mit Blick auf das Thema Abfall gilt jedoch leider oft auch das sprichwörtliche „Vorne hui, hinten pfui“. Die Kehrseite des gemeinsamen Feierns sind hohe Entsorgungskosten und eine gigantische Logistik, um den Abfallmengen Herr zu werden. Von echter Nachhaltigkeit ganz zu schweigen. Deshalb sind Volksfeste & Co. die perfekte Spielwiese für Unternehmen, die davon leben, den Müll anderer zu beseitigen – besonders in einer Stadt wie Hamburg, wo es immer etwas zu feiern gibt. Das hiesige Entsorgungsunternehmen Otto Dörner geht dennoch einen anderen Weg und setzt auf das Gegenteil: Abfall vermeiden. Dafür hat man mit Sustable sogar ein eigenes Start-up gegründet. Dessen Mission ist es, den Einsatz von Mehrweggeschirr so wirtschaftlich und einfach zu machen, dass auch die letzten Bedenkenträger überzeugt werden.

 

Müll reduzieren von der Idee bis zum Geschäftsmodell

Nils Siebörger, Geschäftsführer von Sustable, erinnert sich, dass die Idee sogar von Kunden ausging: „Wir wurden oft gefragt, wie sich die Abfallmenge bei Events reduzieren ließe und das Ergebnis war immer dasselbe: Es führt kein Weg daran vorbei, Einweg- durch Mehrweggeschirr zu ersetzen.“ Das bestätigt Mathias Behm. Der Sustable-Betriebsleiter war zuvor Event-Projektmanager für Otto Dörner. „Als Entsorger haben wir jahrelang beobachtet, wie bei Events riesige Mengen an Müll entstehen und am Ende auf unseren Lkw landen. Irgendwann war uns klar, dass wir nicht nur aufräumen, sondern etwas verändern wollen.“ Als die Stadt Hamburg ankündigte, große Veranstaltungen nur noch mit Mehrweglösungen zu genehmigen, wurde Nägel mit Köpfen gemacht. „Da es noch kein passendes Angebot auf dem Markt gab, sind wir selbst aktiv geworden und haben mit dem Event-Caterer Stereolicious die Firma Sustable gegründet“, erklärt Nils Siebörger. Durch den regionalen Ansatz mit kurzen MEIKO-Reportage: Sustable, Hamburg, 16.01.2026 MEIKO-Reportage: Sustable, Hamburg MEIKO Maschinenbau GmbH & Co. KG, Presse & Öffentlichkeitsarbeit, Englerstraße 3, 77652 Offenburg, presse@meiko-global.com; www.meiko.com ; Kontakt Ltg. Pressestelle: Regine Oehler, Abdruck kostenfrei, Belegexemplar erbeten. Verwendung von Fotos mit Angabe Bildquelle MEIKO Transportwegen im Großraum Hamburg stimmt sogar die CO₂-Bilanz des Systems. Das war dem Geschäftsführer wichtig: „Für uns ist Nachhaltigkeit eine Triebkraft für die Zukunft, mit der sich jede Branche auseinandersetzen muss. Für große Events wollen wir unseren Beitrag für Hamburg leisten.“ Die Kunden honorieren die regionale Authentizität. Vom Hamburger Großmarkt über Straßenfeste bis zu Konzerten in der Barclays Arena – Sustable versorgt heute Veranstaltungen jeder Größenordnung mit Mehrweggeschirr, inklusive Logistik und Prozessdesign.

 

“Wer unser System einmal in der Praxis erlebt hat, ist schnell überzeugt."

„Die Leute haben längst verstanden, dass Nachhaltigkeit keine Option mehr ist, sondern eine Notwendigkeit. Wer heute ein Bier bestellt, hat nichts gegen einen Kunststoffbecher, der wiederverwendet wird“, erklärt Mathias Behm. „Aber die Veranstalter zucken zusammen, wenn sie ‚Mehrweg‘ hören. Zu teuer, zu aufwendig, zu kompliziert, heißt es da oft.“ Der Kostendruck ist hoch und Einweggeschirr wirkt zunächst günstiger. Sustable zeigt aber, dass sich Mehrweg langfristig auch finanziell auszahlt. Dazu nochmal Mathias Behm: „Alle Kunden wollen nachhaltige Lösungen, sie haben nur Angst vor der Umsetzung. Mehrweggeschirr ist erst einmal teurer als Einweggeschirr, das in riesigen Mengen produziert wird. Mit der richtigen Technik macht es jedoch keinen Unterschied, ob man Einweggeschirr wegwirft oder Mehrweggeschirr spült. Wer unser System einmal in der Praxis erlebt hat, ist schnell überzeugt. Es gibt diesen Aha-Moment, wenn sie merken, dass es gar nicht so kompliziert ist und sich am Ende des Tages auch rechnet.“ Auch der Gesetzgeber möchte keine Müllberge aus Bechern und Geschirr mehr sehen. In Hamburg gilt: Kein Umdenken, kein Event. Sustable war früh dran und hat nun eine serienreife Lösung parat. Dafür musste das Unternehmen allerdings erst einmal in Hightech investieren, denn Wiederverwenden statt Wegwerfen, das bedeutet Spülen statt Entsorgen.

 

Suse, die Maschine mit einer Mission: Müll vermeiden, statt Müll entsorgen

Apropos intelligent investieren: Hier kommt „Suse“ ins Spiel. Sie ist die Hauptdarstellerin bei Sustable und erhielt ihren Namen aus der Belegschaft. Bis zur Namenstaufe war sie besser bekannt als Meiko M-iQ Cup: eine Hightech-Spülmaschine für Mehrwegbehältnisse. Stunde für Stunde arbeitet sie sich durch Tausende Becher, Bowls und Besteckteile – präzise auf die Prozesse von Sustable abgestimmt. Noch am Maschinenausgang wird alles hygienesicher eingelagert oder geht direkt wieder in den laufenden (Event-)Betrieb. Das geht schnell, ist zuverlässig und wirtschaftlich. Von Soßenresten in Kunststoffschalen bis zu Lippenstift an Getränkebechern – Suse macht kurzen Prozess. „Unsere Mitarbeiter lieben das Ding“, sagt Mathias Behm. „Du kommst überall dran, die Höhe ist perfekt eingestellt und die Bedienung ist wirklich einfach.“ Wenn der Arbeitseinsatz morgens beginnt, wird die Maschine direkt beladen, da sie bereits eine halbe Stunde zuvor automatisch hochfährt. Das ist clever, auch mit Blick auf die Personalkosten. Meiko unterstützte zudem die Auswahl des passenden Bestecksatzes mittels Spültests in der Barclays Arena, wo ebenfalls eine M-iQ Cup im Einsatz ist. „Wir wollten Geschirr finden, das perfekte Spül- und Trockenergebnisse ermöglicht und gleichzeitig gute Portionen für die Gäste bietet. Schlussendlich haben wir das charakteristische Sustable-Geschirr gefunden und mit Probespülungen die Chemie perfekt abgestimmt“, erinnert sich Anja Steinort-Bialke von Meiko. Das ist vor allem für die hochmoderne Vibrationstrocknung essenziell, deren Herzstück die passende Spülchemie ist. „Unser spezieller Kunststoffklarspüler bindet die verbliebenen Wassertropfen so, dass sie durch die Vibrationstrocknung abgeschlagen werden. Auf diese Weise haben wir am Ende quasi keine Restfeuchte mehr, sodass alles hygienesicher gestapelt und eingelagert wird“, sagt die Expertin von Meiko. Dabei spielt auch die Art des Kunststoffs eine Rolle für Mathias Behm: „Auch bei der Trocknung haben wir mehrere Einstellungen, je MEIKO-Reportage: Sustable, Hamburg, 16.01.2026 MEIKO-Reportage: Sustable, Hamburg MEIKO Maschinenbau GmbH & Co. KG, Presse & Öffentlichkeitsarbeit, Englerstraße 3, 77652 Offenburg, presse@meiko-global.com; www.meiko.com ; Kontakt Ltg. Pressestelle: Regine Oehler, Abdruck kostenfrei, Belegexemplar erbeten. Verwendung von Fotos mit Angabe Bildquelle MEIKO nachdem, welches Spülgut wir spülen, wie stark der Kunststoff ist und um was für ein Material es sich genau handelt. Ob Geschirr von Food-Ständen oder Becher von Konzerten – mit Suse passen wir die Einstellungen punktgenau an und erzielen perfekte Ergebnisse.“ Auch die Zusammenarbeit mit Meiko als Technikpartner bewährt sich: „Von der Installation über die Einstellung der Chemie bis hin zur Wartung wurden wir jederzeit super betreut“, lobt Behm. Darauf kam es auch Nils Siebörger an: „Nachhaltigkeit ist für mich auch eine Frage der partnerschaftlichen Zusammenarbeit und der Zuverlässigkeit. Und gerade weil wir aus einer eigentlich fremden Branche kommen, ist es für uns wichtig, eine Technik zu haben, die zuverlässig und beherrschbar für uns ist – und Ansprechpartner, die erreichbar sind, wenn Fragen auftauchen. Und beides haben wir bei Meiko gefunden.“ Das Beste? Das System entwickelt sich weiter. Mit jedem Event und jedem gespülten Becher wächst die Erfahrung, Abläufe werden optimiert und Einstellungen perfektioniert. Nachhaltigkeit bei Events war lange ein Wunschtraum – heute ist sie Realität. In der Hansestadt ist Sustable ein wichtiger Teil dieser Bewegung – und gekommen, um zu bleiben. Die Botschaft ist klar: Spülen ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern auf lange Sicht auch wirtschaftlicher, als immer neues Einweggeschirr zu kaufen. Punkt.

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